Donnerstag, 14. Juli 2016

Stadtbibliothek Stuttgart lädt zu einem Lisa-Nerz-Abend

Dienstag 26. Juli
19:30 Uhr 
im Café LESbar (oben im siebten Stock.) 

Eintritt: 5 Euro
Kartenreservierung:
0711 216-91100/216-96527
karten.stadtbibliothek@stuttgart.de

Einladungstext der Stadtbibliothek:

Die feministische Autorin Christine Lehmann ist für ihre provokanten, präzise recherchierten Kriminalromane bekannt. Gerade erschien ALLESFRESSER, der zwölfte Fall mit Lisa Nerz. Die toughe Ermittlerin, gendermäßig oszillierend, politisch unkorrekt, stürzt sich in die Stuttgarter Szene veganer Aktivist*innen: Geht es da noch um Essen oder schon um Politik?

Dienstag, 28. Juni 2016

Lesung im Café Zichorie in Ludwigsburg


Mittwoch, 13. Juli 2016 
20:00 Uhr

So kriminell kann Essen sein. Christine Lehmann stellt im schönen Innenhof des Cafés Zichorie (bei Regen drinnen) ihren Krimi Allesfresser vor.

Ort: Café Zichorie
im MIK, Eberhardstraße 1, Ludwigsburg.

Eintritt: 7 Euro.
Einlass: zur kulinarischen Selbstversorgung ist schon 19:00 Uhr.

Direkt neben dem Eingang in der Eberhardstraße gibt es ein Parkhaus. Ich freue mich auf euch.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Allesfresser auf Krimi-Bestenliste der Zeit

Im Juni ist mein Krimi Allesfresser auf Platz 10 der Krimi-Bestenliste von Zeit online gehüpft.
Ich freue mich. 


Auszug mit Fokus auf mich.  
"10(-) Christine Lehmann: Allesfresser
Ariadne bei Argument, 256 S., 12,– €.
Stuttgart, Remstal. Antiveganer TV-Koch als Frischfleisch verpackt! Skandal im Schwabenland. Skai-bekleidet, dient Lisa Nerz den Ermittlungsbehörden als V-Frau in der virtuellen Realität der Social Media und der harten der Pferdeställe und Infostände. Die Undercover-Veganerin im Höllenstrudel konkurrierender Total-Wahrheiten."

Freitag, 20. Mai 2016

Hochintelligent, unglaublich witzig und absolut spannend ...

Im Perlentaucher hat Thekla Dannenberg Allesfresser besprochen.  

"Lisa Nerz muss sich also ihre Lederjacke ausziehen, um undercover - und seltsamerweise im Auftrag von Polizei und Staatsanwaltschaft - in der militanten Veganerszene zu recherchieren", heißt es da unter anderem. "Grandios arbeitet Lehmann mit der soghaften Wirkung, die ein solch gruseliges Wissen entfaltet. Auch wenn es einem den Appetit verdirbt, will man immer mehr von den Schandtaten erfahren. Aber weil Lehmann die ausgefuchste Autorin ist, die sie ist, setzt sie diesem unmoralischen Irrsinn den moralischen Wahnsinn entgegen, zu dem jeder Rigorismus unweigerlich führt und der sich auch aus einem verrückten Willen zum Leidensstress speist: "Askese hat es immer gegeben. Selbstkasteiung, Selbstbestrafung, Selbstkontrolle. Es gibt Leute, die brauchen das. Eine Sucht nach Überlegenheit. Magersüchtige Mädchen können dir den Lustgewinn daraus erklären.""

Hier noch mal der Link zur ganzen Besprechung.


Donnerstag, 19. Mai 2016

Gewitzte, großartige Erzählerin und begnadete Rechercheurin ...

Elmar Krekeler hat offenbar Vergnügen mit meinem Krimi Allesfresser gehabt und ihn in der Welt besprochen. 

Der Autor bezeichnet sich selbst als Flexitarier und Wechseljuicer und findet:

"Lisa Nerz, ein Restpunk auf dem Weg ins Bürgerliche, undercovert sich bei den Veganern ein. Sie kommt ganz nah ran an alle Spielarten des Denkens im Kern der Anti-Omnivoren-Aktivisten und der angeschlossenen Debattenabteilungen. Wie bei allen Themenkrimis hat die Erzählweise der gelernten Journalistin, gewitzten, großartigen Erzählerin und begnadeten Rechercheurin Lehmann den Vorteil der doppelten Aufklärung. Man kommt eben nicht nur dem Mörder auf die Spur, sondern auch einem gegenwärtigen Alltagsphänomen auf den Grund. ..."  >>zum ganzen Artikel von Elmar Krekeler.

Freitag, 13. Mai 2016

Richtigstellung


In meinem jüngsten Krimi "Allesfresser" behauptet eine Figur auf Seite 116, dass die Holocaust-Kampagne der Tierrechts-Organisation PETA nicht nur in Deutschland sondern auch in Österreich verboten worden sei. Da habe ich einen Fehler gemacht. Richtig ist vielmehr, dass die Kampagne in Österreich höchstrichterlich erlaubt wurde. 
Auch Romanfiguren müssen bezogen auf real existierende Organisationen oder Personen die Fakten richtig wiedergeben. Für meinen Recherchefehler bitte ich PETA und meine Leserinnen und Leser um Entschuldigung. 

Der Fehler wird in den nächsten Auflagen korrigiert. Wer mehr über PETA erfahren möchte, kann sich hier informieren. 

Christine Lehmann. 




Mittwoch, 4. Mai 2016

Vom Umschlag der Rechthaberei in Gewalt

Ratlos unter radikalen Veganern - so titelt Thomas Klingenmaier seine Rezension meines Krimis Allesfresser, den ich vergangenen Montag in Stuttgart vorgestellt habe. 

„Allesfresser“ liest sich wie die problembewusste Fortsetzung von Wolfgang Schorlaus „Am zwölften Tag“." meint Klingenmaier. "Lehmann aber denkt sich selbst und den Leser konsequent in die Sackgasse des aufrechten Tierschutzes. Egal, was er wie tut, der Mensch beutet andere Kreaturen aus. Jene verhärmten Gestalten des Romans, die radikal anders zu leben versuchen, sind keine Witzfiguren, sondern meist tragisch Scheiternde. Allerdings wird auch eine andere Lisa-Nerz-Tradition fortgesetzt: Diese Krimis suchen die gefährlichen Schnittstellen von Persönlichkeitsstörungen und Ideologiestarre, den Umschlag der Rechthaberei in Gewalt."

Den ganzen Artikel gibt es hier bei der Stuttgarter Zeitung.

Thomas Wörtche hat im Deutschlandradio Kultur meinen Krimi ebenfalls besprochen. Sein Resümee: "Allesfresser" ist, so gesehen, eher ein Diskurs-Roman als ein Action-Roman oder ein psychologischer Roman. Denn die Diskurse, die verhandelt werden, sind keine abstrakten, direkt auf die Handlung und auf die Figuren hin entworfenen Positionen, sondern solche, die im nicht-fiktionalen Bereich unseres Alltags eine große Rolle spielen und jederzeit off- und online zur Verfügung stehen.
"Allesfresser" gehört also zu der Gruppe "politischer Kriminalromane", in denen sich fiktionale und nicht-fiktionale Narrative durchmischen und dadurch neu positioniert werden. Man könnte "Allesfresser" mit Fug und Recht als "Roman der Einmischung" bezeichnen, weil er die richtigen Fragen stellt, ohne dass er die Antworten zu kennen behauptet; auch wenn die Konvention, der zufolge am Ende ein Täter gefunden sein muss, aus Gründen der breiten Kommunizierbarkeit erfüllt wird.
Eine Art Quadratur des Kreises, die Christine Lehmann höchst unterhaltsam und vergnüglich gelungen ist." 

Freitag, 29. April 2016

Schwäbisch und global

Es gibt zwei neue Rezensionen von Allesfresser.  Anne Kuhlmeyer schreibt unter der Überschrift "Glauben Sie an Gemüse?": 

"Die Autorin entrollt den Wahnsinn des Absoluten anhand von Essen und endet erwartungsgemäß im absurd Tödlichen, exakt recherchierte und detailreich gestaltete Ausflüge in andere Extremismen inbegriffen. Lisa Nerz ist weit davon entfernt, zu erklären, wie man leben soll, denn einen Plan hat sie selbst nicht, außer dem, dass schon alles okay ist, was okay ist, kompromisshaft, aber nicht im Sinne von schuldig. Für Schuld sind die diversen Ismen zuständig.

Sonntag, 24. April 2016

Dunkle Felle, dunkles Schaf und Allesfresser

Hier geht es zum Interview

Die dunklen Felle haben ein Interview mit mir geführt. Über Allesfesser, das Krimischreiben und die neue Krimigruppe Herland. Vielen Dank.

Am Montag, den 2. Mai stelle ich den Krimi in Stuttgart vor.

19:30 Uhr im Hospitalhof,
Johannes-Reuchlin-Raum
Büchsenstraße 3370174 Stuttgart
Eintritt und Sekt frei.

Freitag, 22. April 2016

Krimi Garni

Der Freitag 21. April 2016
Ausgabe 16 Im Krimi Spezial, S. VI 
In der aktuellen Ausgabe DER FREITAG genießt Helena Neumann den Lisa-Nerz-Fall aus der Veganerszene.

Sie schreibt in der Besprechung des Kriminalromans ALLESFRESSER:„Allesfresser ist die genaue Recherche und Beobachtung eines gesellschaftlichen Milieus. Dass der Krimi zum Lesevergnügen wird, dafür sorgt das stilistische Geschick von Christine Lehmann.“